Das Magazin „Der Spiegel“ machte die Augustausgabe 1954 mit dem Porträt einer jungen österreichischen Lyrikerin auf, seltsamerweise mit „Gedichte aus dem deutschen Ghetto“ untertitelt. Ingeborg Bachmanns erster Gedichtband „Die gestundete Zeit“ war gerade in Deutschland erschienen, zuvor hatte sie den Preis der renommierten und berüchtigten Gruppe 47 erhalten. Das Buch des Monats Juni der Stadtbibliothek Ulm erinnert zu ihrem 100. Geburtstag an Bachmanns steilen Aufstieg in der literarischen Welt Nachkriegsdeutschlands.
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Vom Kuhberg in die Welt
Das Cover der ersten Ausgabe der hauseigenen Zeitschrift der Hochschule für Gestaltung von 1958 zeigt selbstverständlich das ikonisch-schlichte Gebäude der HfG auf dem Kuhberg. Und die Zeitschrift heißt ganz einfach “ulm” (kleingeschrieben).