Das Magazin „Der Spiegel“ machte die Augustausgabe 1954 mit dem Porträt einer jungen österreichischen Lyrikerin auf, seltsamerweise mit „Gedichte aus dem deutschen Ghetto“ untertitelt. Ingeborg Bachmanns erster Gedichtband „Die gestundete Zeit“ war gerade in Deutschland erschienen, zuvor hatte sie den Preis der renommierten und berüchtigten Gruppe 47 erhalten. Das Buch des Monats Juni der Stadtbibliothek Ulm erinnert zu ihrem 100. Geburtstag an Bachmanns steilen Aufstieg in der literarischen Welt Nachkriegsdeutschlands.
Schlagwort: Literatin
Memoiren einer Kammerfrau
Henriette Campan, geb. Genet (1752-1822), Kammerfrau der französischen Königin Marie Antoinette und später erfolgreiche Pädagogin, war eine bemerkenswerte Persönlichkeit. Ihr Leben führte sie nicht nur ins Zentrum der Ränkespiele des Ancien Régime, sondern brachte sie auch in Berührung mit der Familie Bonaparte und später dem Kaiserhof. Ihre „Mémoires sur la vie privée de Marie Antoinette“ wurden postum veröffentlich.
Erfahrung und Selbstbestimmung
Therese Huber, Schriftstellerin und erste Redakteurin Deutschlands, verantwortete über Jahre erfolgreich das täglich erscheinende “Morgenblatt für gebildete Stände” für den Verleger Johann Friedrich Cotta. Daneben verfasste sie Bildungsromane für junge Frauen wie das Buch des Monats September “Ellen Percy oder Erziehung durch Schicksale”.
Predigerin der Reformation
Das Buch des Monats März 2025 Die Artickel so Mayster Arsacius Seehofer … durch die Hohenschul zu Ingelstadt beredt…widerruffet hat. Daran: Argula von Grumbach: Wie eyn christliche Fraw…die Hohenschul zu Ingelstadt straffet. Augsburg: Heinrich Steiner, 1523. Ulm, Stadtbibliothek, Schad 1698-1699 Vom Beginn des Jahres bis in den Sommer 1525 erhoben sich im Südwesten, in Oberschwaben,… Predigerin der Reformation weiterlesen